Ernst & Sohn
Ingenieurbaupreis

Preisträger Bekanntgabe 2026

PREISTRÄGER 2026

19. Ernst & Sohn Ingenieurbaupreis

Es liegt in der Hand der Ingenieure selbst, ihre Werke und ihre Leistungen zu präsentieren.

Dr.-Ing. Dirk Jesse

Der Verlag zeichnet seit 1988 alle zwei Jahre herausragende Ingenieurleistungen im Konstruktiven Ingenieurbau aus. Mit der Auslobung zum Ingenieurbaupreis 2026 geschieht dies bereits zum 19. Mal, um das Wirken von Bauingenieur:innen und ihr Engagement für Baukultur ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Nehmen Sie teil und nutzen Sie die Gelegenheit, auf eine herausragende Leistung im Konstruktiven Ingenieurbau aufmerksam zu machen.

Der Ernst & Sohn Ingenieurbaupreis wird an ein Projektteam für das ausgezeichnete Bauwerk vergeben. Die Gewinnenden erhalten eine repräsentative Plakette.

Preisträger

Preisträger


Hyparschale Magdeburg – Symbol für Erhalt statt Abriss 

Hyparschale Magdeburg – Symbol für Erhalt statt Abriss © Marcus Bredt
Hyparschale Magdeburg – Symbol für Erhalt statt Abriss, Schwebende Schale 2 © Marcus Bredt
Hyparschale Magdeburg – Symbol für Erhalt statt Abriss, Nach Sanierung © Marcus Bredt
Hyparschale Magdeburg – Symbol für Erhalt statt Abriss, Vor Sanierung © Marcus Bredt
Hyparschale Magdeburg – Symbol für Erhalt statt Abriss, Fertigstellung © Marcus Bredt

Einreicher

CARBOCON GMBH

Verantwortliche Ingenieurbüros

Projektleiter Planung Verstärkung/Instandsetzung: CARBOCON GMBH

  
Konventionelle Tragwerksplanung: Prof. Rühle Jentzsch und Partner GmbH, Prof. Rühle, Jentzsch & Partner GmbH

Ausführende Baufirma

Standortleiter Karrié Bauwerkserhaltung GmbH

Bauherr

Kommunales Gebäudemanagement Magdeburg

Architekt

gmp · Architekten von Gerkan,

Marg und Partner

Deutschland

Die Hyparschale in Magdeburg, errichtet 1969, zählt zu den bedeutenden Ingenieurbauwerken des 20. Jahrhunderts und gilt als eine der größten Schalenkonstruktionen ihrer Art. Das ikonische Bauwerk, entworfen von dem international renommierten Schalenbaupionier Ulrich Müther, besteht aus vier hyperbolischen Paraboloiden mit einer stützenfreien Spannweite von 48 × 48 m und einer Betondicke von lediglich 7 cm. 

Die Hyparschale ist ein Wahrzeichen der Stadt Magdeburg und ein wichtiges Zeugnis der modernen Baugeschichte. Der Erhalt des Bauwerks hat daher einen besonderen Stellenwert. Im Vergleich zu Abriss und Neubau oder einer klassischen Spritzbetonergänzung ist die gewählte Instandsetzung die nachhaltigste Lösung, da durch den gezielten Eingriff Ressourcen geschont und Emissionen eingespart werden. Darüber hinaus leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Baukultur und zur städtebaulichen Aufwertung des Areals. Nach langem Leerstand kann das Gebäude wieder genutzt werden und ist identitätsstiftend für das Stadtbild. 

Zum Zeitpunkt der Instandsetzungsplanung lagen massive Schäden durch Feuchtigkeit und Frost sowie ein Tragfähigkeitsdefizit von rund 50 % vor. Um das denkmalgeschützte Bauwerk zu erhalten und zugleich seine strukturelle Leistungsfähigkeit zu sichern, wurde eine lediglich 1 cm dünne Carbonbetonschicht als hochleistungsfähige Verstärkung aufgebracht. Besonders hervorzuheben ist, dass in diesem Projekt die speziellen Materialeigenschaften von Carbonbeton gezielt ausgenutzt wurden und diese die Aufgabenstellung in überzeugender Weise erfüllen. So konnte die sensible Schalenstruktur materialeffizient und dauerhaft ertüchtigt werden, bei vollständigem Erhalt der ursprünglichen Formsprache. 

Die Sanierung verbindet vorbildlich denkmalpflegerischen Anspruch, ingenieurtechnische Innovationskraft und nachhaltige Bauweise. Die Jury würdigt das Projekt als herausragendes Beispiel dafür, wie wegweisende, historische und zur Entstehungszeit innovative Ingenieurbaukunst mit modernen Technologien weitergetragen und für kommende Generationen gesichert werden kann, und verleiht der Sanierung der Hyparschale Magdeburg den Ernst & Sohn Ingenieurbaupreis 2026

⇲ Pressematerial zu den Projekten

Weitere Projekte

Weitere Projekte


Auszeichnung

U81 Stadtbahnbrücke über den Nordstern (Düsseldorf)
U81 Stadtbahnbrücke über den Nordstern – Luftbild Gesamt
©Thorsten_Schmidtkord_Grassl
U81 Stadtbahnbrücke über den Nordstern – Untersicht bei nacht
© Thorsten Schmidtkord / Ingenieurbüro Grassl GmbH
U81 Stadtbahnbrücke über den Nordstern – Luftbild
© Thorsten Schmidtkord / Ingenieurbüro Grassl GmbH
U81 Stadtbahnbrücke über den Nordstern – u-berbau_wl_modell
© Thorsten Schmidtkord / Ingenieurbüro Grassl GmbH



Jurybegründung für die Auszeichung

Mit dem Bau der Stadtbahnlinie U81 soll der Flughafen Düsseldorf an das bestehende Stadtbahnnetz angebunden und dadurch der öffentliche Nahverkehr verbessert werden. Die frei zu haltenden Verkehrsflächen unterhalb des Bauwerks erforderten den Entwurf einer semi-integralen Stahlbrücke mit einer Gesamtlänge von 441,2 m. Das mittig obenliegende Tragwerk ist als Fachwerkträgerkonstruktion über sechs Felder ausgebildet und ermöglicht die Querung des hochfrequentierten Verkehrsknotenpunkts Nordstern in Düsseldorf. 

Zur Aufnahme der großen Horizontal- und Vertikalkräfte des Überbaus der in einem engen Radius von 245,5 m liegenden Brücke wurden neben den Einspannungen in den Widerlagern frei bewegliche Lager auf den fünf Pfeilern realisiert. Durch die Konzeption als „Atmende Brücke“ konnte ein gleichermaßen attraktives wie innovatives Bauwerk umgesetzt werden. 

Hervorzuheben sind die herausfordernden örtlichen Randbedingungen und die daraus entwickelte Geometrie einer Bahntrasse, die an die Grenzen der statischen und dynamischen Machbarkeit geht. Die filigranen Pfeilerachsen tragen neben dem oben liegenden Fachwerk zur Ästhetik der Gesamtkonstruktion bei, wodurch sich die Brücke optimal in das Umfeld einfügt. Die Herausforderungen des Bauens im Bestand wurden im Zuge des Bauablaufs souverän gemeistert. Viele gut durchdachte konstruktive Details führen zu einem modernen und dynamischen Erscheinungsbild dieses außergewöhnlichen Bauwerks in Kurvenlage. 

Die Jury würdigt die überzeugende und ausgewogene Gesamtqualität des Projekts unter komplexen verkehrlichen Rahmenbedingungen. Über alle Bewertungskriterien hinweg erfüllt die U81 Stadtbahnbrücke über den Nordstern in Düsseldorf die Anforderungen in hohem Maße und erhält dafür eine Auszeichnung. 

EINREICHER

Ingenieurbüro Grassl GmbH

VERANTWORTLICHE INGENIEURBÜROS

Gesamtprojektleiter Ingenieurgemeinschaft U81 – Grassl/

Vössing Ingenieure c/o Ingenieurbüro Grassl GmbH

AUSFÜHRENDE BAUFIRMA

Projektleiter ARGE Rohbau Hochtrasse U81 Los 1

BAUHERR


Landeshauptstadt Düsseldorf, Amt für Brücken-, Tunnel- und Stadtbahnbau“

ARCHITEKT

REINHART + PARTNER Architekten und Stadtplaner mbB

Weitere Projektbeteiligte

Prüfingenieur Stahlbau: MTM Ingenieure GmbH

  
Prüfingenieur Massivbau: Löschmann + Partner  


Baugrundgutachter: geoteam Ingenieurgesellschaft mbH 

Betreiber: Rheinbahn AG



auszeichnung

Modernisierung U-Bahnhof Sendlinger Tor (München) 
Eingang Sendlinger Tor Platz SSF ©Florian Schreiber Fotografie
Treppendreh SSF © Florian Schreiber Fotografie
Treppenanlage SSF ©Florian Schreiber Fotografie
Sperrengeschoss SSF ©Florian Schreiber Fotografie



Jurybegründung für die Auszeichung

Das Projekt „Modernisierung U-Bahnhof Sendlinger Tor in München“ stellt ein hervorragendes Beispiel für die Sanierung einer öffentlichen Infrastruktur bei laufendem Betrieb dar. 

Zu den umfangreichen Aufgaben zählten die bauliche, technische und brandschutztechnische Ertüchtigung, die Verkürzung der Entfluchtungszeiten, die funktionale und gestalterische Aufwertung des Bahnhofs sowie die Verbesserung der Barrierefreiheit. Diese Maßnahmen erforderten komplexe Eingriffe in das vorhandene Bauwerk. Dadurch wurde das Tragwerk der vorhandenen Bahnstation stark verändert. Auch der Anschluss der neu hergestellten Querschläge an die bestehenden Tunnelröhren erfolgte unter vollem U-Bahnbetrieb. 

Vor diesem Hintergrund beeindrucken die von den Planenden entwickelten innovativen Lösungen in der konstruktiven Durchbildung und der Baulogistik. Sie basieren auf einer konsequent verfolgten BIM-Planung. In Summe stellt die Maßnahme einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Mobilitätswende in München dar. 

Die Jury würdigt den Einsatz der vielfältigen und projektspezifisch abgestimmten Tiefbaumaßnahmen zum Erhalt der bestehenden Infrastruktur sowie die hohe Aufenthaltsqualität und Funktionalität des modernisierten U-Bahnhofs. Besonders hervorzuheben ist das überzeugende Management der Verkehrsströme und der Baulogistik unter laufendem Betrieb sowie die koordinierte Zusammenarbeit der zahlreichen Projektbeteiligten. Für diese ganzheitliche planerische und organisatorische Leistung erhält das Projekt eine Auszeichnung. 

EINREICHER

SSF Ingenieure AG

Verantwortlichers Ingenieurbüro

Projektleiter Planung SSF Ingenieure AG

Ausführende Baufirma

Oberbauleiter Ed. Züblin AG 

Oberbauleiter

Josef Rädlinger Ing.bau GmbH

Bauherr

Stadtwerke München

Architekt

Raupach + Bohn mit Ingo Maurer 

Weitere Baulogistikplanung

pwb GmbH 


Shortlist

HORTUS (Allschwil)
HORTUS (Allschwil)  – Tragende Holzstützen
© Maris Mezulis

Jurybegründung Shortlist-Kandidat

Das Bauprojekt „Hortus“ ist ein zukunftsweisendes Ensemble aus Architektur, Landschaftsgestaltung und ökologischer Infrastruktur in der Schweiz. Der Name „Hortus“ (lat. Garten) steht für die Grundidee des Projekts, dass der gebaute Raum und die Natur nicht nebeneinander, sondern miteinander existieren. „Hortus“ verfolgt das Ziel, ein Modellprojekt für ökologisches Bauen, urbane Biodiversität und gemeinschaftliches Leben zu schaffen. Im Zentrum steht eine Architektur, die minimiert, was sie versiegelt, maximiert, was sie zurückgibt, und harmonisch in die Schweizer Landschaft eingebettet ist. 

Das Tragwerk aus Holz besteht ausschließlich aus Schweizer Holz und nutzt damit die regionale Wertschöpfung, kurze Lieferketten und einen niedrigen CO₂-Fußabdruck. Die Gebäudestruktur ist modular und an zukünftige Nutzungen und veränderbare Wohnbedürfnisse anpassbar. Bei der Konstruktion wurde darauf geachtet, dass die Bauteile rückbaubar und wiederverwendbar sind. Alle Materialien sind sortenrein und lösbar gefügt, sodass sie später einfach recycelbar sind.

Die Jury würdigt das Bauprojekt Hortus als ein herausragendes Beispiel für ganzheitliches, nachhaltiges Planen und Bauen, das einer konsequenten Formensprache basierend auf der ingenieurstechnischen Logik von Fügung und Kraftfluss entspricht. Das innovative Kernelement des Gebäudes bilden die vorgefertigten und tragenden Kappendecken aus Lehm und Holz. Der Bodenbelag wird aufgenagelt und entfaltet so die aussteifende Scheibenwirkung der Decken. Die sorgfältige Materialwahl und Fügungsdetails in Verbindung mit der flexiblen Gebäudestruktur schaffen Räume von hoher Aufenthaltsqualität. Das Projekt beweist, dass Ästhetik und Nachhaltigkeit sich gegenseitig verstärken und Interdisziplinarität von Anfang zu einer ganzheitlichen Qualität führt. Durch den Einsatz regionaler Rohstoffe, energieeffizienter Technologien und reversibler Bauweisen wird ein wichtiger Impuls für ressourcenschonendes Bauen gesetzt. „Hortus“ zeigt exemplarisch, wie die Schweiz ihre ökologischen und klimapolitischen Ziele architektonisch unterstützen kann. Die modulare Bauweise ermöglicht langfristige Flexibilität und macht das Projekt resilient gegenüber demografischen, sozialen und klimatischen Veränderungen. 

„Hortus“ ist ein innovatives, ökologisch konsequentes und ästhetisch überzeugendes Bauprojekt, das beispielhaft zeigt, wie nachhaltige Architektur in der Schweiz künftig aussehen kann – sozial, resilient, biodivers und zirkulär gedacht. 

EINREICHER/VERANTWORTLICHE INGENIEURBÜROS

ZPF Ingenieure

AUSFÜHRENDE BAUFIRMA

Projektleitung Blumer Lehmann AG

BAUHERR

Senn Resources AG

ARCHITEKT

Herzog & de Meuron

LEHMBAU

Lehm Ton Erde Baukunst GmbH

fassadenplanung

Christoph Etter Fassadenplanungen

gebäudetechnik

Anima Engeneering AG

solarenergie

Planeco GmbH

LANDSCHAFTSARCHITEKTUR

Innenhof Piet Oudolf


Shortlist

Donautalbrücke Linz
Donautalbrücke Linz – Brücke von Flussufer
© Conné van d’Grachten

Jurybegründung Shortlist-Kandidat

Die Donaubrücke im Zuge der A 26 überspannt das Donautal an einer landschaftlich wie städtebaulich exponierten Stelle und sollte gemäß Aufgabenstellung sowohl die Anforderungen einer vierspurigen Autobahn erfüllen als auch ein elegantes Wahrzeichen bilden. Die Haupttragkonstruktion der Donautalbrücke ist als Hängebrücke mit einer Spannweite von über 300 m konzipiert. Die Tragseile überspannen das Donautal und sind direkt in den Felsen der steilen Ufer verankert, wodurch auf massive Pylone oder Maste verzichtet werden kann. Das Brückendeck ist als Stahl-Beton-Verbundquerschnitt ausgeführt und besteht aus einem Stahlhohlkasten mit einer Fahrbahnplatte aus Beton. Vertikale Hängerseile im Abstand von 14,55 m verbinden die Haupttragseile mit den Randträgern des Brückendecks.

Durch dieses Entwurfskonzept wird ein harmonisches, außerordentlich schlankes Verbundtragwerk möglich. Die Seilebenen weiten sich aus den zentralen Ankerpunkten nach außen auf und bestehen aus sechs übereinander angeordneten vollverschlossenen Spiralseilen. Das Brückendeck wird mit Hängerseilen von den Tragseilen abgehängt. 

Die überzeugende Ingenieurleistung umfasst den Verzicht auf massive Pylone mit der Konsequenz einer aufwändigen Gründung und Verankerung im Fels, das mengen- und massenoptimierte Brückentragwerk sowie die komplexe Seilmontage und Justierung der Seilkräfte in den übereinander angeordneten Seilebenen. 

Für die Jury strahlt das Tragwerk eine beeindruckende und in sich stimmige Ingenieurästhetik aus.

EINREICHER /

schlaich bergermann partner (sbp se)

Verantwortliches Ingenieurbüro

schlaich bergermann partner (sbp se)

Projektpartner: Baumann + Obholzer ZT GmbH (Innsbruck, Österreich)

Ausführende Baufirma

Generalunternehmer f-pile GmbH (Wien, Österreich)

Bauherr

ASFINAG Bau Management GmbH (Ansfelden, Österreich)

Architekt

gmp Architekten von Gerkan,

Marg und Partner (Achen)

Rohbau, Gründung

ICM Spa (Vicenza, Italien)

STAHLBAU

MAEG Costruzioni Spa (Vazzola, Italien)

Leuchtenhersteller

AE Schréder GmbH (Wien, Österreich)


Die Jury

Die Jury

Insgesamt erhielt der Verlag 50 hochkarätige Wettbewerbsbeiträge aus nahezu allen Bereichen des Bauingenieurwesens. Der Verlag und die Jury möchten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der diesjährigen Auslobung ausdrücklich für Ihre Einreichungen danken. Die Wettbewerbsbeiträge stellen eine beeindruckende Leistungsschau der Bauingenieurskunst dar.

Prof. Yvonne Ciupack
Prof. Yvonne Ciupack
Technische Universität |

Dresden

Dr. Eva M. Eichinger-Vill
Dr. Eva M. Eichinger-Vill
Vill Ziviltechniker GmbH |

Wien

Bernhard Hauke
Bernhard Hauke
Verlag Ernst & Sohn |

Berlin

Dipl.-Ing. Uwe Heiland
Dipl.-Ing. Uwe Heiland
SEH Engineering GmbH |

Hannover

Dr. Christine Lemaitre
Dr. Christine Lemaitre
Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen |

Stuttgart

Dipl.-Ing. Nicole Ritterbusch
Dipl.-Ing. Nicole Ritterbusch
Autobahn GmbH |

Niederlassung Rheinland

Dr.-Ing. Angelika Schießl-Pecka
Dr.-Ing. Angelika Schießl-Pecka
Ingenieurbüro Schießl Gehlen Sodeikat GmbH |

München

Dr. Otto Wurzer
Dr. Otto Wurzer
WTM Engineers GmbH  |

München


Sie haben Fragen?

Ihr Ansprechpartner

Dr.-Ing. Dirk Jesse
Tel. +49(0)30 47031-275
ingenieurbaupreis@ernst-und-sohn.de

2024 Ernst & Sohn
Ingenieurbaupreis

Archiv
Ernst & Sohn Ingenieurbaupreis

Rückblick 2024

Neuer Herzogsteg über die Altmühl, Eichstätt
© Bruno Klomfar

Preisträger

Neuer Herzogsteg über die Altmühl, Fuß- und Radwegbrücke (Eichstätt)

Einreicher / Verantwortliches Ingenieurbüro

Bergmeister Ingenieure GmbH

Ausführende Baufirma

Vitus Rieder GmbH & Co. KG

Bauherr

Große Kreisstadt Eichstätt

Architekt

J2M Mayr Metz Architekten Part GmbB

Brückengeländer

Metallbau Schindler GmbH

Erdarbeiten und Straßenbauarbeiten

Ignaz Schmid GmbH & Co. KG

Spezialtiefbau / Mikropfähle

Stump-Franki GmbH

Stockarbeiten

Rudolf Weikelsdorfer

Auszeichnungen

WDL Luftschiffhangar (Mülheim)
© Annika Feuss

WDL Luftschiffhangar (Mülheim)

Die Jury würdigt den ganzheitlichen Ansatz bei Konstruktion und Ausführung zur Schaffung einer besonders nachhaltigen Konstruktion. Mit der Wiedergewinnung von Baustoffen aus vorhandenen Konstruktionselementen, der Wiederverwendung vorhandener Bauteile sowie der sortenreinen Rückbaubarkeit des Bauwerks wurde der gesamte Lebenszyklus in die Planung einbezogen.

Felix Platter-Spital (Basel, CH) – Aussenansicht Südseite
© Ariel Huber

Umnutzung Felix Platter-Spital (Basel)

Die Jury lobt die gelungene Umsetzung der originellen Entwurfsidee zum Erhalt und der Transformation eines Baudenkmals. Auch die Nutzung als Miteinanderhaus – mit Handel, Gastronomie und Kinderbetreuung im Erdgeschoss und vielfältigen Wohnungen in den Obergeschossen – zeigt eine neue, nachhaltige Quartiersbelegung.

Dokumentation

In der Sonderpublikation zum Ernst & Sohn Ingenieurbaupreis werden alle eingereichten Projekte, sowie die Reden der Preisverleihung dokumentiert.

18. Ingenieurbaupreis 2024
Sie möchten die Dokumentation als gedruckte
Ausgabe erhalten? Dann wenden Sie sich bitte an
marketing@ernst-und-sohn.de.
17. Ingenieurbaupreis 2019
16. Ingenieurbaupreis 2019
15. Ingenieurbaupreis 2017
14. Ingenieurbaupreis 2015
Presse

Presse

Pressemitteilungen

27. Februar 2026
Fuß- und Radwegbrücke Neuer Herzogsteg gewinnt den Ernst & Sohn Ingenieurbaupreis 2024
Der Gewinner des 18. Ernst & Sohn Ingenieurbaupreises schafft höchste Ingenieurbaukunst mit Vorbildfunktion Berlin, den 22. Januar 2024 Die Jury des 18. Ernst & Sohn Ingenieurbaupreises verkündet am 22. Januar 2024 den Preisträger, den Neuen Herzogsteg über die Altmühl, Fuß- und Radwegbrücke (Eichstätt/Bayern), eingereicht durch das verantwortliche Ingenieurbüro Bergmeister Ingenieure GmbH. Insgesamt erhielt der Verlag […]
27. Februar 2026
Fünf Projekte sind für den Ernst & Sohn Ingenieurbaupreis 2024 nominiert
Am 10. November 2023 kam in Berlin die Jury des Ernst & Sohn Ingenieurbaupreises 2024 zu ihrer ersten Sitzung zusammen, um aus den eingereichten Projekten die aussichtsreichsten Kandidaten zu nominieren. Fünf Wettbewerbsbeiträge haben es bis in die Shortlist geschafft, eines von ihnen wird in einer zweiten Jury-Sitzung zum Preisträger gekürt werden.
22. Mai 2023
18. Auslobung des Ernst & Sohn Ingenieurbaupreises
Zum 18. Mal wird der Ingenieurbaupreis des Verlages Ernst & Sohn ausgelobt. Der Preis würdigt die Leistung von Bauingenieur:innen und rückt ihr Engagement für die Baukultur ins öffentliche Bewusstsein. Die Unterlagen können bis Freitag, den 29. September 2023 online auf www.ingenieurbaupreis.de eingereicht werden.
25. April 2022
Übergabe der Siegerplakette und Veroeffentlichung der Dokumentation
Die Plakette des Ernst & Sohn Ingenieurbaupreises 2022 wurde an das einreichende Büro Fürst Laffranchi Bauingenieure GmbH für die Erneuerung und den Doppelspurausbau des Saaneviadukts in Gümmenen (Schweiz) persönlich überreicht.
24. Januar 2022
Erneuerung des Saaneviadukts gewinnt den Ernst & Sohn Ingenieurbaupreis 2022
Der Gewinner des 17. Ernst & Sohn Ingenieurbaupreises reagiert auf vorbildliche Weise auf aktuelle Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Ressourcenerhaltung
Neuer Herzogsteg
© Bruno Klomfar
Neuer Herzogsteg
© Bruno Klomfar
Felix Platter-Spital
© Ariel Huber
Felix Platter-Spital
© Ariel Huber
Aarebrücke
© Marc Gilgen
Aarebrücke
© Marc Gilgen
Steg am Königsstuhl
© Timm Allrich
Seitlich
© schlaich bergermann partner
WDL Luftschiffhangar
© Stefan Lamberty
WDL Luftschiffhangar
© Annika Feuss